Eishockey
Videobeweis und Coach’s Challenge im Eishockey
Im IIHF-Eishockey wird Videoüberprüfung für bestimmte Spielsituationen eingesetzt, besonders bei Torentscheidungen. Die Coach’s Challenge ist ein separates, vom Team ausgelöstes Verfahren. Dieser Guide erklärt den Unterschied und warum verfügbare Prüfungen von der Technik des Wettbewerbs abhängen können.
Videoüberprüfung ist nicht dasselbe wie eine Challenge
Nach IIHF-Regel 37 können dafür bestimmte Video-Offizielle Torsituationen prüfen. Regel 38 regelt die Coach’s Challenge. Eine Videoüberprüfung kann deshalb auch ohne Challenge eines Teams stattfinden.
Was Trainer anfechten können
IIHF-Veranstaltungen können Challenges wegen Abseits vor einem Tor, übersehenen Spielunterbrechungen in der Angriffszone vor einem Tor, Torhüterbehinderung und bestimmten Strafen wegen Puck über Glas erlauben. Welche Fälle tatsächlich verfügbar sind, hängt vom Event und dessen technischem Setup ab.
Was nach einem Tor passiert
Bei einer IIHF-Torüberprüfung kann das nächste Bully angehalten werden, während die Szene geprüft wird. Bei Events mit Coach’s Challenge haben Teams ein festgelegtes Zeitfenster nach dem Tor, um sich zu entscheiden. Die endgültige Entscheidung treffen die Schiedsrichter auf dem Eis mit Videounterstützung.
Warum die Wettbewerbsregeln wichtig sind
Kameraabdeckung und Video-Technik sind nicht bei jedem IIHF-Event gleich. Eine in einem Turnier mögliche Challenge kann bei einem anderen Setup fehlen; maßgeblich sind daher die aktuellen IIHF-Regeln und die jeweiligen Wettbewerbsbestimmungen.