MMA
Wer einen MMA-Kampf kontrolliert: Referee, Punktrichter, Arzt und Ecke
Ein praktischer Überblick über die Offiziellen rund um einen MMA-Kampf: wer die Aktion kontrolliert, wer Runden wertet, wann der Ringarzt eingreift und was die Ecke darf oder nicht darf.
Der Referee kontrolliert die Aktion
Der Referee setzt die Regeln durch, ruft Time, behandelt Fouls und Neustarts und kann den Kampf beenden, wenn Sicherheit oder ein regeldefiniertes Ende es verlangen. Nach einem Time-Ruf oder wenn ein Kämpfer unter der Obhut des Referees steht, müssen Angriffe aufhören.
Die Punktrichter werten die Runden
Die Punktrichter wenden in jeder Runde das 10-Point-Must-System an und bewerten effektive Offensive. Ordnet der Referee eine Strafe an, wird der Punktabzug in der offiziellen Wertung berücksichtigt; die Punktrichter steuern nicht die laufende Aktion.
Der Ringarzt beurteilt die medizinische Kampffähigkeit
Wenn eine Verletzung oder ein Foul medizinisch geprüft werden muss, kann der Referee den Ringarzt hinzuziehen. Die Untersuchung hilft zu entscheiden, ob der Athlet sicher weitermachen kann; wenn nicht, endet der Kampf nach der passenden Ergebnisregel.
Die Ecke darf helfen und aufgeben, aber nicht eingreifen
Die Ecke darf in erlaubten Pausen Anweisungen geben, und ein Corner Stoppage ist ein anerkanntes TKO-Ende. Während offizieller Time-outs ist Coaching verboten; die Ecke darf den Referee weder ablenken noch beeinflussen oder sonst in den Kampf eingreifen.