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Wie MMA-Runden gewertet werden: 10-Point-Must-System und Punktrichterkriterien

Ein praktischer Überblick über die aktuellen ABC-Kriterien: wie jede Runde gewertet wird, was Vorrang hat, wann Aggressivität oder Kampfzonen-Kontrolle zählen und wie sich 10-9, 10-8 und 10-7 unterscheiden.

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Das 10-Point-Must-System

Jede Runde wird getrennt bewertet. Der Rundensieger erhält 10 Punkte, der andere Kämpfer 9 oder weniger. Ein seltenes 10-10 ist möglich, wenn keiner einen Vorteil erzielt. Vom Referee verhängte Punktabzüge werden auf den Wertungszetteln abgezogen.

Effektive Kampftechniken stehen an erster Stelle

Zuerst vergleichen die Punktrichter die Wirkung erfolgreicher Schläge und erfolgreichen Grapplings. Beides ist grundsätzlich gleichwertig; entscheidend ist der Effekt. Die aktuelle Klarstellung betont Schaden, Dominanz und Dauer, wobei unmittelbarer Schaden besonders schwer wiegt.

Wann Aggressivität und Kampfzonen-Kontrolle zählen

Effektive Aggressivität und Kampfzonen-Kontrolle sind nachrangige Kriterien. Sie werden nur genutzt, wenn bei Striking oder Grappling nicht einmal ein kleiner Vorteil erkennbar ist. Reines Vorwärtsgehen oder Positionskontrolle ohne wirksame Offensive gewinnt nicht automatisch die Runde.

Was 10-9, 10-8 und 10-7 bedeuten

10-9 bedeutet einen erkennbaren Vorteil durch wirksamere Offensive. Für 10-8 ist ein deutlich größerer Vorteil mit erheblichem Schaden erforderlich, oft zusammen mit Dominanz oder Dauer; 10-7 verlangt überwältigenden Schaden und Dominanz über die Runde. Verteidigung allein wird nicht als Offensive gewertet.

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