Handball
Siebenmeter, Fouls und Strafen im Handball
Wie die aktuellen IHF-Regeln im Hallenhandball klare Torchancen, Siebenmeter, progressive Bestrafung, Zwei-Minuten-Strafen und Disqualifikationen behandeln.
Der Siebenmeter schützt eine klare Torchance
Ein Siebenmeter wird gegeben, wenn ein Gegner oder Teamoffizieller eine klare Torchance regelwidrig vereitelt oder wenn bestimmte Unterbrechungen eine solche Chance nehmen. Behält der Angreifer volle Ball- und Körperkontrolle und die Chance besteht weiter, sollen die Schiedsrichter weiterspielen lassen statt sofort auf Siebenmeter zu entscheiden.
Für den Wurf gelten strenge Positions- und Zeitregeln
Der Siebenmeter wird nach dem Pfiff innerhalb von drei Sekunden als Torwurf ausgeführt. Der Werfer steht hinter der Siebenmeterlinie höchstens einen Meter davon entfernt; Mitspieler bleiben außerhalb der Freiwurflinie, Gegner ebenfalls und mindestens drei Meter von der Siebenmeterlinie entfernt, und der Torwart darf vor der Ballabgabe die Viermeterlinie nicht überschreiten.
Die Strafe steigt mit der Schwere des Vergehens
Die IHF-Regeln unterscheiden progressive Bestrafung von Sanktionen, die sofort ausgesprochen werden müssen. Progressive Fälle können mit einer Verwarnung beginnen; schwereres Verhalten kann eine direkte Zwei-Minuten-Strafe erfordern, gefährliche oder besonders schwere Handlungen eine Disqualifikation.
Zeitstrafen und Disqualifikationen verändern die Teamstärke
Eine Zwei-Minuten-Strafe nimmt den Spieler für zwei Minuten aus dem Spiel und reduziert in dieser Zeit die Mannschaft auf dem Feld. Die dritte Zeitstrafe eines Spielers führt zur Disqualifikation. Manche Disqualifikationen erfordern zusätzlich einen schriftlichen Bericht für mögliche weitere Maßnahmen nach dem Spiel.