Auswechslungen und Libero
Auswechslungen und Libero-Regeln im Volleyball
Wie regulare Auswechslungen, Libero-Wechsel und der FIVB-Test 2026 fur Auswechslungen zusammenhangen.
Regulare Auswechslungen
Nach den Offiziellen Volleyball-Regeln 2025-2028 darf jede Mannschaft pro Satz hochstens sechs Auswechslungen beantragen. Ein Spieler der Startaufstellung darf einen Satz einmal verlassen und einmal zuruckkehren, und zwar nur auf seine vorherige Position in der Aufstellung. Ein Ersatzspieler darf einmal fur einen Startspieler eingewechselt werden und kann nur von genau diesem Startspieler wieder ersetzt werden.
Was den Libero besonders macht
Der Libero ist ein spezialisierter Abwehrspieler der Hinterreihe. Er darf jeden Spieler auf einer Hinterreihenposition ersetzen; gleichzeitig darf nur ein Libero auf dem Feld sein. Der Libero darf nicht aufschlagen, blocken, einen Blockversuch ausfuhren oder einen Angriffsschlag abschliessen, wenn sich der Ball beim Kontakt vollstandig oberhalb der Netzoberkante befindet.
Libero-Wechsel
Libero-Wechsel zahlen nicht als regulare Auswechslungen und sind unbegrenzt. Normalerweise muss zwischen zwei Libero-Wechseln ein vollstandiger Ballwechsel liegen. Der regulare Austauschspieler kann mit jedem der beiden Liberos wechseln; der Ein- und Austritt erfolgt uber die Libero-Wechselzone, wenn der Ball aus dem Spiel ist und vor dem Pfiff zum Aufschlag.
FIVB-Wettbewerbstest 2026
In der Volleyball Nations League 2026, den U17-Weltmeisterschaften und den Kontinentalmeisterschaften testet die FIVB acht Auswechslungen pro Satz statt sechs. Der Test erlaubt zudem Kader mit 12 bis 14 Spielern, mindestens einem Libero und der Moglichkeit, zwei Liberos zu benennen. Dauerhafte Regelanderungen bleiben laut FIVB Gegenstand der Auswertung.