Handball
Auswechslungen, Team-Time-outs und Angriff mit sieben Feldspielern im Handball
So regeln die aktuellen IHF-Regeln für Hallenhandball fliegende Wechsel, Wechselfehler, Team-Time-outs und Angriffe mit sieben Feldspielern ohne Torwart.
Wechsel sind fliegend und beliebig wiederholbar
Spielberechtigte Auswechselspieler dürfen jederzeit und wiederholt ohne Meldung an Zeitnehmer oder Sekretär eintreten, sofern der zu ersetzende Spieler das Spielfeld bereits verlassen hat. Ein- und auswechselnder Spieler benutzen die eigene Auswechsellinie; das gilt auch für Torwartwechsel.
Ein Wechselfehler führt zu einer Zwei-Minuten-Hinausstellung
Ein Wechselfehler wird mit einer Zwei-Minuten-Hinausstellung für den schuldigen Spieler und einem Freiwurf für den Gegner bestraft. Betritt ein zusätzlicher Spieler ohne Wechsel das Feld oder greift er unzulässig aus dem Auswechselraum ein, erhält er ebenfalls zwei Minuten und seine Mannschaft wird entsprechend reduziert.
Für ein Team-Time-out ist Ballbesitz nötig
Nach der Standardregel hat jede Mannschaft in jeder Halbzeit der regulären Spielzeit Anspruch auf ein einminütiges Team-Time-out, nicht aber in der Verlängerung. Es darf nur bei eigenem Ballbesitz beantragt werden; der Pfiff des Zeitnehmers stoppt die offizielle Uhr. Zulässige Wettbewerbsvarianten können bis zu drei Team-Time-outs in der regulären Spielzeit erlauben, höchstens zwei pro Halbzeit.
Sieben Feldspieler bedeuten ein leeres Tor
Eine Mannschaft darf ohne Torwart mit höchstens sieben Feldspielern spielen. Ein Torwart darf Feldspieler werden und ein Feldspieler Torwart, wenn er entsprechend als Torwart gekennzeichnet ist; auch diese Wechsel folgen den Wechselregeln. Der zusätzliche Angreifer lässt das eigene Tor daher ohne Torwart, bis ein regelkonformer Wechsel wieder einen Torwart einsetzt.