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Eishockey

Strafen und Powerplay im Eishockey: So funktioniert die Spielerüberzahl

Strafen können die Zahl der Feldspieler auf dem Eis verändern und dem Gegner ein Powerplay geben. Dieser Guide erklärt die wichtigsten IIHF-Strafarten, Unterzahlsituationen, angezeigte Strafen und was ein Tor im Powerplay verändern kann.

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Strafarten und Standarddauer

Die IIHF unterscheidet unter anderem kleine Strafen von zwei Minuten, doppelte kleine Strafen von vier Minuten, Bankstrafen von zwei Minuten, große Strafen von fünf Minuten, Disziplinarstrafen von zehn Minuten und Spieldauer-Disziplinarstrafen für den Rest des Spiels. Diese Kategorien beeinflussen die Spielstärke nicht alle auf dieselbe Weise.

Powerplay und Unterzahl

Ein Team spielt in Unterzahl, wenn Strafen seine Zahl an Feldspielern verringern und der Gegner dadurch eine numerische Überzahl, also ein Powerplay, erhält. Häufige Konstellationen sind 5 gegen 4, 5 gegen 3 und 4 gegen 3, abhängig von Spielsituation und laufenden Strafen.

Angezeigte Strafe vor dem Pfiff

Begeht das Team ohne Puckkontrolle ein Vergehen, kann der Schiedsrichter eine verzögerte Strafe anzeigen und das nicht fehlbare Team weiterspielen lassen. Normalerweise wird abgepfiffen, sobald das fehlbare Team Puckkontrolle erlangt; danach wird die Strafe ausgesprochen.

Was ein Powerplay-Tor verändern kann

Nach IIHF-Regeln kann eine anrechenbare kleine oder Bankstrafe, die Unterzahl verursacht, enden, wenn das Team in Überzahl ein Tor erzielt. Ein Tor löscht nicht jede Strafart: Große Strafen und Disziplinarstrafen folgen anderen Regeln, und gleichzeitige oder verzögerte Strafen können bestimmen, welche Strafe endet.

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