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Eishockey

Abseits und Icing im Eishockey: So funktionieren blaue und rote Linie

Abseits und Icing sind häufige Spielunterbrechungen, die davon abhängen, wo Spieler und Puck die Linien der Eisfläche überqueren. Dieser Guide erklärt die Regeln an der blauen Linie und der roten Mittellinie sowie den Neustart nach dem Pfiff.

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Abseits an der offensiven blauen Linie

Ein angreifender Spieler darf nicht vor dem Puck in die Angriffszone gelangen und dadurch eine Abseitsstellung erzeugen. Maßgeblich ist die offensive blaue Linie: Der Eintritt der Spieler in die Zone muss zeitlich zum Überqueren der Linie durch den Puck passen.

Verzögertes Abseits aufheben

Befinden sich Angreifer bereits in der Zone, wenn der Puck hineingelangt, kann der Linienrichter verzögertes Abseits anzeigen. Es ist aufgehoben, wenn alle Angreifer die Angriffszone verlassen oder das verteidigende Team den Puck in die neutrale Zone bringt; vorher darf ein Angreifer den Puck weder spielen noch Druck auf ihn ausüben.

Icing über die rote Mittellinie

Icing wird grundsätzlich gegeben, wenn ein Team den Puck von hinter der roten Mittellinie über die gegnerische Torlinie schießt, ohne dass eine Berührung den Pfiff aufhebt. Die IIHF verwendet Hybrid-Icing, bei dem der Linienrichter beurteilt, welcher Spieler den Puck zuerst erreichen würde.

Bullys und wichtige Icing-Ausnahmen

Nach Abseits wird mit einem Bully am vorgesehenen Punkt in der neutralen Zone fortgesetzt. Nach Icing findet das Bully in der Verteidigungszone des verursachenden Teams statt. Icing kann aufgehoben werden, wenn die verteidigende Mannschaft den Puck vernünftigerweise hätte spielen können; gegen ein Team in Unterzahl wird nach IIHF-Regeln kein Icing gegeben.

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