Formel 1
Formel-1-Strafen und Track Limits: Zeitstrafen, Drive-through und Stop-and-go
Ein Zwischenfall kann in der Formel 1 Rundenzeit, Startplätze oder Rennzeit kosten. Dieser Guide erklärt die Streckengrenzen und die wichtigsten sportlichen Strafen.
Weiße Linien markieren die Streckengrenze
Die Fahrer müssen sich angemessen bemühen, jederzeit die Strecke zu benutzen. Ein Auto gilt als außerhalb, wenn kein Teil mehr Kontakt mit der Strecke hat: Die weißen Linien gehören zur Strecke, die Kerbs nicht. Eine Rückkehr ist nur sicher und ohne dauerhaften Vorteil erlaubt.
Die Stewards können Rundenzeiten löschen oder Startplätze verändern
Bei einem Vorfall in einer nach Rundenzeit gewerteten Session können die Stewards eine oder mehrere Rundenzeiten löschen oder Startplätze zurückversetzen. Im Rennen oder Sprint sind außerdem Zeitstrafen, Drive-through, Stop-and-go, Verwarnungen, Grid-Strafen, Disqualifikation und Sperre möglich.
Die häufigsten Rennstrafen werden unterschiedlich abgesessen
Eine 5- oder 10-Sekunden-Strafe wird am vorgesehenen Boxenstopp-Platz mindestens so lange abgesessen. Beim Drive-through wird die Boxengasse ohne Stopp durchfahren. Stop-and-go verlangt mindestens zehn Sekunden Stillstand. Während der Zeitstrafe darf am Auto nicht gearbeitet werden.
Manche Strafen werden am Ende in Zusatzzeit umgewandelt
Wird eine 5- oder 10-Sekunden-, Drive-through- oder Stop-and-go-Strafe nach Ende der Session ausgesprochen, werden 5, 10, 20 bzw. 30 Sekunden addiert. Drive-through und Stop-and-go in den letzten drei Runden können ebenfalls in 20 oder 30 Sekunden umgewandelt werden. Über eine Bestrafung entscheiden die Stewards.