Formel 1
Reifen und Boxenstopps in der Formel 1: Mischungen, Regenreifen und Rennstrategie
Reifen sind in der Formel 1 zugleich sportliche Vorschrift und strategisches Werkzeug. Dieser Guide erklärt Trocken-, Intermediate- und Regenreifen, die Pflicht im trockenen Rennen und die Boxengassenregeln für Reifenwechsel.
Fünf Reifenspezifikationen decken trockene und nasse Bedingungen ab
Bei jedem Wettbewerb stellt der von der FIA bestimmte Lieferant drei Trockenreifen-Spezifikationen, eine Intermediate- und eine Regenreifen-Spezifikation bereit. Sie müssen auf der Strecke sichtbar unterscheidbar sein.
Ein trockenes Rennen verlangt zwei verschiedene Trocken-Spezifikationen
Wer im Rennen keine Intermediate- oder Regenreifen nutzt, muss mindestens zwei verschiedene Trocken-Spezifikationen fahren, darunter mindestens eine verpflichtende Rennspezifikation. Ein Verstoß führt normalerweise zur Disqualifikation; wird das Rennen abgebrochen und nicht neu gestartet, werden stattdessen 30 Sekunden addiert.
Regenreifen folgen der Freigabe des Rennleiters und Sicherheitsverfahren
Im freien Training dürfen Intermediate- und Regenreifen erst verwendet werden, nachdem die Strecke für nass erklärt wurde. Beginnen Formationsrunden hinter dem Safety Car, sind Regenreifen Pflicht, bis dessen orange Lichter erlöschen und es in die Boxengasse zurückkehrt.
Boxengassenregeln prägen die Strategie, schreiben aber keinen Plan vor
In der Boxengasse gilt 80 km/h, sofern der Rennleiter das Limit aus Sicherheitsgründen nicht ändert. Die Regeln setzen Reifen- und Boxengassenbedingungen, schreiben aber keine allgemeine Ein- oder Zwei-Stopp-Strategie vor.